| Zeittafel vom Jahr 44 v.Chr. bis zum Ende des Weströmischen Reichs. | |||
| 44 v. Chr. |
Cäsar war der erste Römer, der sein Porträt auf die
Vorderseite einer Münze schlagen liess. Er verletzte damit ein uraltes
religiöses Tabu, das schon die alten Griechen daran gehindert hatte, das
Abbild eines Sterblichen auf einer Münze zu verewigen. Dieses Porträt
verriet deutlich Cäsars Absicht, König zu werden und war daher
wahrscheinlich einer der Gründe für seine Ermordung. |
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| 30 v.Chr. |
Mit der Niederlage Mark Antons (Caesar's
General) und Kleopatras (Königin von Ägypten) 30
v.Chr. war Augustus der Herrscher Roms. Roms Regierung war aber durch
interne Querelen funktionsunfähig. Zum Überleben brauchte es jetzt nicht nur
Reformen, sondern einen Anführer mit Kreativität und Durchschlagskraft.
Dieser Mann war Augustus, noch von Caesar zu seinem Nachfolger bestimmt.
Augustus liess sich Spanien, Gallien und Syrien auf 10 Jahre übertragen, die
andern Provinzen waren unter der Administration des Senats. Augustus gelang
es, das gesamte Mittelmeerbecken zu vereinigen, damit stabilisierte er die
alte Welt. |
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| 7 v.Chr. | Die Messias-Erwartung im Römischen Reich hat vielfach einen
antirömischen politischen Hintergrund. Ein Zensus = Volkszählung des Quirinus (legt Christi Geburt fest) Errichtung der römischen Provinz Germanien mit Zentrum bei Köln |
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| 0 | Kaiser Augustus unterteilt Rom in 14 Regionen, die er je einem Curator unterstellt, schafft ein stehendes Heer, vermindert die Zahl der Legionen von 50 auf 25 (zusammen mit den Hilfsvölkern besitzt das Römische Reich etwa 300000 Soldaten) Augustus baut die Prätorianer-Garde aus ( neun Kohorten unter zwei Präfekten, gewinnt große politische Macht) Verona, eine der ältesten Städte Italiens, gelangt als römische Kolonie zu hoher Blüte, erhält u. a. ein Theater | ||
| 2 nach Christus | Tod des Lucius Caesar (Sohn der Iulia), Verbannung Iulias, Rückkehr des Tiberius | ||
| 4 | Tod des Gaius Caesar (Sohn der Iulia), Augustus adoptiert Tiberius | ||
| 4 - 6 | Erneutes Kommando des Tiberius in Germanien | ||
| 9 | Niederlage des Feldherrn P. Qunictilius
Varus gegen den Cherusker Arminius
bei Kalkriese. Der Sieg von Arminius über die römischen Legionen verhindert den Plan, die römische Reichsgrenze durch Vorverlegung an die Elbe zu verkürzen und militärisch zu sichern |
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| 19. 8. 14 | Augustus stirbt in Nola, Tiberius tritt die Nachfolge an | ||
14 - 68 |
Das julisch-claudische Kaiserhaus |
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| 14 - 37 | Tiberius Princeps | ||
| 14 - 16 | Kriegszüge des Germanicus (Sohn des verstorbenen Drusus) in Germanien | ||
| 18 - 19 | Germanicus Generalstatthalter im Orient | ||
| 19 | Tod des Germanicus in Antiochia | ||
| 23 - 31 | L. Aelius Seianus ist Praetorianerpräfekt, im Jahr 31 wird er gestürzt | ||
| 26 -36 | Pontius Pilatus ist Procurator in Palaestina | ||
| ab 27 | Tiberius lebt auf Capri | ||
| 29 | Tod der Livia | ||
| ca. 30 | Kreuzigung des Jesus von Nazareth. Aulus Cornelius Celsus, römischer Verfasser einer Enzyklopädie; besonders wichtig die acht Bücher über Medizin, u. a. Darstellung plastischer Operationen und der Behandlung von Unterleibsbrüchen. Kochbuch des Apicius |
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| 37 - 41 | Kaiser Gaius, genannt Caligula | ||
| 41 - 54 | Claudius Princeps | ||
| 43 | Beginn der Eroberung Südbritanniens | ||
| 44 | Errichtung der Provinz Thracia | ||
| 48 | Sturz und Tod der Kaiserin Valeria Messalina | ||
| 49 | Claudius heiratet Agrippina d. Jüngere (Mutter Neros) | ||
| 13. 10. 54 | Tod des Claudius | ||
| 54 - 68 | Kaiser Nero | ||
| 54 - 59 | großer Einfluß des Philosophen Seneca auf Nero | ||
| 58 -63 | Offensive im Orient durch Cn. Domitius Corbulo | ||
| 59 | Eroberung Mittelbritanniens; Nero läßt seine Mutter Agrippina ermorden | ||
| 64 | Brand Roms, erste Christenverfolgung, Tod der Apostel Petrus und Paulus | ||
| 65 | Pisonische Verschwörung; Tod Senecas | ||
| 66 | Neros Griechenlandreise; Aufstand der Juden in Palaestina | ||
| 66 - 70 | Krieg in Judaea | ||
| 68 | Aufstände in Gallien und Spanien, Selbstmord Neros | ||
| 68/69 | Vierkaiserjahr: Galba, Otho, Vitellius, Vespasian | ||
68 - 96 |
Das flavische Kaiserhaus |
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| 69 - 79 |
Vespasian
Vermutlich erstes Kastell für die 2. Raeterkohorte, eine 500 Mann starke Infanterieeinheit in "Sorviodurum" an der Donau. |
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| 70 | Zerstörung Jerusalems durch Titus, den Sohn Vespasians; Aufstand der Bataver unter Iulius Civilis | ||
| 77 |
Dieser
Aureus, ein Aureus repräsentierte 25 Denare, zeigt ein schönes Porträt des
Kaisers Vespasian aus dem Jahr 77 n. Chr. Der stiernackige Vespasian war ein
Vertreter des römischen Bauernstandes und verkörperte die folgenden
römischen Tugenden: harte Arbeit und finanzpolitischen Realismus. Unter ihm
kehrte, nach Jahren der Bürgerkriege, Ruhe und Ordnung in Rom ein. |
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| 70 - 80 | Bau des Amphittheatrum Flavium (Colosseum) | ||
| 77 - 83 | Feldzüge des Cn. Iulius Agricola in Nordbritannien | ||
| 79 | Pompeji und Herculaneum durch Vesuvausbruch zerstört. Von den 20000 Einwohnern Pompejis kommen etwa 2000 um. | ||
| 24. 6. 79 | Tod Vespasians | ||
| 79 - 81 | Titus | ||
| 24. 8. 79 | Vesuvausbruch: Untergang Pompejis und Herculaneums | ||
| 80 | Einweihung des Colosseums | ||
| 81 - 96 | Domitian | ||
| 83 - 96 | Kriege gegen Chatten und Daker | ||
| 89 (?) | Errichtung der Provinzen Germania Superior und Germania Inferior | ||
| 18. 9. 96 | Ermordung des Domitian | ||
96 - 180 |
Die Adoptivkaiser |
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| 96 -98 | M. Cocceius Nerva | ||
| 98 - 117 | M. Ulpius Traianus | ||
| 101 - 106 | Krieg gegen die Daker, Errichtung der Provinzen Dacia und Arabia | ||
| 107 | Gesandtschaft aus Indien in Rom | ||
| 113 - 117 | Krieg gegen die Parther | ||
| 116 | Eroberung der parthischen Hauptstadt Ktesiphon; Errichtung der Provinzen Assyria und Mesopotamia | ||
| 9. 8. 117 | Tod Traians in Selinus (Kilikien) | ||
| 117 - 138 |
Hadrian Es
war eine der Sternstunden des Römischen Reiches, als Kaiser Trajan (98-117)
seinem Grossneffen Hadrian die militärische Macht im Osten anvertraute und
ihn damit praktisch zu seinem Nachfolger machte. Trajan hätte niemanden
finden können, der besser für das Kaiseramt ausgebildet war, mehr Provinzen
aus eigener Anschauung kannte und eine grössere Bereitschaft mitbrachte,
seine Kenntnisse zu erweitern. Hadrian vertrat moderne und weitsichtige
Ideen. So gab er die von seinem Adoptivvater eroberten Provinzen auf, die
nur unter grossem militärischem Einsatz zu halten waren – was allerdings der
altrömischen Tugend des Eroberns widersprach. Ausserdem betrachtete er die
Bewohner der Provinzen als Gleichgestellte, womit er das Fortbestehen des
römischen Reiches für weitere Jahrhunderte sicherte. Hadrian war Kosmopolit:
während seiner 21-jährigen Herrschaft befand er sich nur etwa fünf Jahre
lang in Rom. Er bereiste alle Provinzen und förderte überall Kunst und
Wissenschaft. Und: Hadrian trug einen Bart! Hadrian war der erste Kaiser,
der sich mit Vollbart darstellen liess – und begründete damit eine Mode, die
sich bis in die Zeit der Severerdynastie (193-235) halten sollte. Auf seinen
Münzen wurde Hadrian mit edlem Profil dargestellt. Dabei dürfte die Vorliebe
des Kaisers für alles Griechische mitgespielt haben, denn sein Porträt
orientiert sich an dem idealisierten Stil der klassischen griechischen
Kunst. |
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| 121 - 125 | erste Reise Hadrians durch das Imperium, Limesbauten | ||
| 122 | Errichtung des Hadrianswalles in Nordbritannien | ||
| 128 - 133 | zweite Reise Hadrians durch den Osten des Reichs | ||
| 130 | Tod des Antinoos im Nil | ||
| 132 - 135 | jüdischer Aufstand unter Schimeon Bar Kochba, darauf endgültige Niederwerfung der Juden | ||
| 10. 7. 138 | Tod Hadrians | ||
| 138 - 161 | Antoninus Pius | ||
| 161 - 180 | Marcus Aurelius | ||
| 161 - 166 | Krieg gegen die Parther | ||
| 166 | eine römische Gesandtschaft reist nach China; Pestepidemie im Reich | ||
| 166 - 175 | erster Krieg gegen Marcomannen und Quaden, Sicherung der Donaugrenze | ||
| 175 | Aufstand und Untergang des Generals Avidius Cassius in Syrien | ||
| 176 | Tod der Kaiserin Faustina die Jüngere | ||
| 177 - 180 | zweiter Marcomannenkrieg | ||
| 17. 3. 180 | Tod des Marcus Aurelius in Vindobona (Wien) | ||
| 180 - 192 | Commodus (Terrorherrschaft) | ||
| 180 | Abbruch des Marcomannenkriegs, Rückkehr zum Klientelstaatensystem Bau der Porta Nigra in Trier als Nordtor-> Bildergalerie (größtes und am Besten erhaltenes Stadttor des Römischen Weltreiches. |
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| 31. 12. 192 | Ermordung des Commodus | ||
| 193 | das Fünfkaiserjahr: P.
Helvius
Pertinax, M.Didius Iulianus,
Pescennius Niger,
Septimius Severus, Clodius Albinus |
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193 - 235 |
Das severische Kaiserhaus |
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| 193 - 211 | Septimius Severus; großer Einfluß der Kaiserin Iulia Domna auf das kulturelle Leben im Reich | ||
| 194 - 197 | Kriege gegen die Konkurrenten um den Kaiserthron | ||
| 195 - 199 | zwei Kriege gegen die Parther | ||
| 199 - 204 | Septimius Severus in Ägypten und Africa | ||
| 4. 2. 211 | Septimius Severus stirbt in Eburacum (York) | ||
| 211 - 212 | Doppelherrschaftdes Caracalla und seines Bruders Geta | ||
| 19. 2. 212 | Caracalla läßt Geta ermorden | ||
| 211 - 217 |
CaracallaDie politische und wirtschaftliche Krise des 3. Jahrhunderts beeinflusste auch das Münzwesen. Kaiser Caracalla wollte der Geldknappheit Roms Herr werden, unter anderem indem er einen sog. doppelten Denar prägen liess. Dieser wurde aber nur mit 50% mehr Silber beinhaltete als der einfache Denar. Der Antoninian hatte also einen Wert von nur 1 1/2 Denaren. Die grosse Inflation wegen den immensen Kriegsausgaben hatten die Staatskasse geleert. Deshalb verlieh er 212 allen Einwohnern des Reiches das römische Bürgerrecht, was sich zur Steuereinziehung als nützlich erwies. Caracalla hiess in Wirklichkeit Antoninus Augustus, wie auf der Münzvorderseite angeschrieben. Nach ihm wurde diese neue Münze "Antoninian" genannt. Wohl profitierte die Regierung während wenigen Jahren von dieser Reform, längerfristig aber vertrieb sie den echten Denar als Geldmittel, nachdem dieser während 400 Jahren den Münzstandard gebildet hatte. |
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| 212 | römisches Bürgerrecht für alle Reichsbewohner: Constitutio Antoniniana | ||
| 213 | Kämpfe in Germanien | ||
| 216 | Einweihung der Caracalla - Thermen | ||
| 216 - 217 | Krieg gegen die Parther | ||
| 8. 4. 217 | Caracalla wird ermordet | ||
| 217 | Selbstmord der Kaiserin Iulia Domna | ||
| 217 - 218 | Zwischenprincipat des Opellius Macrinus | ||
| 218 - 222 | Elagabal (Marionettenherrschaft unter seiner Großmutter) | ||
| 219 | der syrische Gott Baal wird zum Reichsgott | ||
| 222 | Ermordung Elagabals und seiner Mutter | ||
| 222 - 235 | Severus Alexander (tatsächlich regieren Großmutter und Mutter des Kaisers) | ||
| 224 | Sieg der persischen Sassaniden über den letzten Partherkönig: neuer Gegner Roms im Osten ist das Perserreich | ||
| 231 - 233 | Krieg gegen die Perser | ||
| 233 - 235 | Krieg gegen Germanen am Rhein | ||
| 22. 3. 235 | Ermordung des Severus Alexander und seiner Mutter | ||
235 - 284 |
Schwere Krise des Reichs - Soldatenkaiser |
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| 235 - 238 | Maxinimus Thrax, aus der Provinz Thrakien stammend, galt gemeinhin als wenig gebildet und stammte aus einfachen Verhältnissen | ||
| 238 | Gordianus III. wurde schon mit 13 Jahren zum Kaiser ausgerufen. | ||
| 241 - 271 | Schapur I. König in Persien | ||
| 244 - 270 | Wirken des Philosophen Plotinos in Rom | ||
| 244 - 249 | Philippus Arabs | ||
| 248 | Jahrtausendfeier Roms | ||
| 249 - 251 | Decius | ||
| 249 - 250 | Christenverfolgung des Decius | ||
| 251 - 253 | Trebonianus Gallus, Volusianus, Aemilianus | ||
| 253 - 260 | Valerian | ||
| ab 253 | Krieg gegen die Perser; Plünderungszüge der Burgunder und Karpen in Kleinasien | ||
| ab 256 | Plünderung bithynischer Städte; Gegenkaiser in allen Teilen des Reichs; galoppierende Inflation, Seuchen, Hungersnöte | ||
| 257 - 260 | Christenverfolgung des Valerian | ||
| 259 | Einfälle der Franken in Gallien und Hispanien; Gallien spaltet sich vom Reich ab | ||
| 260 | Kaiser Valerian wird von den Persern gefangengenommen, Tod in Persien | ||
| 260 - 268 | Gallienus; Goten in Griechenland und Kleinasien | ||
| 268 - 270 | Claudius II. Gothicus | ||
| 270 - 275 | Aurelian | ||
| 271 | Aufgabe der Provinz Dacia, die Oase Palmyra fällt unter Königin Zenobia vom Reich ab, wird aber bald wieder eingenommen; Ummauerung Roms | ||
| 273 | Ende des gallischen Sonderreichs, Rückeroberung Ägyptens | ||
| 275 | Aurelian wird ermordet | ||
| 275 - 284 | Tacitus, Probus, Carus, Numerianus, Carinus | ||
284 - 337 |
Von Diocletian zu Konstantin |
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| 284 - 305 |
Diocletianist einer der grossen Soldatenkaiser aus Dalmatien, der unablässig an der Reorganisation des Riesenreiches arbeitete. Deshalb wird seine Zeit als "Roms' Erholung" bezeichnet. Die Wirtschaft hatte stagniert, die Inflation schnellte in die Höhe, die Einnahmen der Regierung konnten nur noch in Naturalien eingetrieben werden und unter den Heerführern herrschten dauernde Machtkämpfe. In dieser Situation führte Diocletian als Nachfolgeregelung die Tetrarchie (= Herrschaft zu viert) ein, indem er das Reich in vier Gebiete teilte. 301 führte er die erste Lohn- und Preiskontrolle der Welt ein, da die Inflation das meiste Silber vertrieben hatte und damit den allgemeinen Handel lähmte. Am
wichtigsten war Diocletian's Geldreform: Er erhöhte das Gewicht des
Gold-Aureus, führte eine reine Silbermünze ein (heute nennen wir sie "Argenteus"
= Silber) und für den Markt kreierte er die Kupfermünze Follis. Aureus (Gold) = 24 Argentii Argenteus (Silber) = 5 Follis Follis (Kupfer) = 5 Antoninian Dieses Geldsystem ist auf dem Medallion abgebildet. Jede der drei Monetae, drei Frauen mit verschiedenen Frisuren, symbolisiert eines der Metalle: Gold, Silber, Kupfer. |
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| 284 | Niederwerfung des gallischen Bagaudenaufstands (kelt. Bauern) durch den Feldherrn Maximinian | ||
| 285 | Maximinian wird zum zweiten Augustus erhoben | ||
| 287 -292 | Kämpfe gegen die Alamannen | ||
| 293 | Ernennung von Galerius und Constantius Chlorus zu Caesares: erste Tetrarchie (Viererherrschaft) | ||
| 294 - 296 | Reichsreform Kaiser Diocletians | ||
| 297 | Sieg des Galerius über die Perser | ||
| 298 | Sieg des Constantius Chlorus über die Alamannen | ||
| 299 | Baubeginn der Diocletiansthermen in Rom | ||
| 301 | Höchstpreistarife Diocletians gegen die zunehmende Teuerung | ||
| 303 | letzte große Christenverfolgung | ||
| 1. 5. 305 | Abdankung Diocletians und Maximinians | ||
| 305 - 306 | Augusti: Galerius und Constantius Chlorus, Caesares: Flavius Severus und Maximinus Daia: zweite Tetrarchie | ||
| 306 | Tod des Constantius in Eburacum; Severus wird Augustus, Konstantin (Sohn des Constantius Chlorus) Caesar und Maxentius (übergangener Sohn Maximinians) illegaler Kaiser von Rom | ||
| 307 | Tod des Severus; Kämpfe Konstantins gegen Alamannen und Franken | ||
| 308 | Kaiserkongress zu Carnuntum: Augusti sind Galerius und Licinianus Licinius Aufstand des Caesares hat deren Ernennung zu Augusti zur Folge | ||
| 311 | Ende der Christenverfolgung durch Toleranzedikt des Galerius, der kurz darauf stirbt und Licinius. | ||
| 28. 10. 312 | Niederlage und Tod des Maxentius gegen Konstantin an der Milvischen Brücke in Rom | ||
| 313 | Tod Diocletians; Mailänder Toleranzedikt des Konstantin und des Licinius die Christen betreffend; Tod des Maximinus Daia | ||
| 314 - 324 | Rivalität und zwei Kriege zwischen Konstantin und Licinius enden mit dem Sieg des Konstantin | ||
| 324 - 337 |
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| 324 | offizielle Anerkennung des Christentums, Konstantins Reichsreform | ||
| 325 | Konzil von Nicaea | ||
| 326 | Konstantin läßt seine Frau, Kaiserin Fausta, und seinen Sohn Crispus hinrichten | ||
| 328 | Alamannenfeldzug | ||
| 11. 5. 330 | Einweihung der neuen Hauptstadt des Imperiums: Konstantinopel | ||
| 21. 5. 337 | Tod nach vorheriger Taufe Konstantins | ||
337 - 476 |
Die Spätantike |
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| 337 - 340 | Dreikaiserherrschaft der Konstantinssöhne: Konstantin II. (Westen), Constantius II. (Osten), Constans (Mitte) | ||
| 340 | Tod Konstantins II. gegen seinen Bruder Constans | ||
| ab 340 | Perserkrieg des Constantius | ||
| 341 - 348 | Übertritt der Westgoten zum arianischen Christentum, Bibelübersetzung ins Gotische durch den Bischof Ulfila | ||
| 342 | Friedensschluß des Constans mit den Franken | ||
| 350 | Sturz und Tod des Constans durch den halbfränkischen Usurpator Flavius Magnentius | ||
| 351 | Sieg Constantius II. über Magnentius, der begeht Selbstmord | ||
| 354 | Erhebung des Iulianus zum Caesar | ||
| 357 | Constantius in Rom: Persertriumph; Kriege des Iulian gegen Alamannen und Franken | ||
| 358 | Krieg des Constantius gegen Quaden und Sarmaten an der Donau | ||
| 359 - 361 | Perserkrieg des Constantius | ||
| 361 | Tod des Constantius II. | ||
| 361 - 363 | Kaiser Iulianus Apostata: Restauration des alten Glaubens | ||
| 362 | "Edikt gegen die Galiaeer" | ||
| 363 | Kaiser Iulianus fällt gegen die Perser in Ktesiphon | ||
| ab 364 | Doppelherrschaft Valentinians I. (Westen) und des Valens (Osten) | ||
| 367 | Erhebung des 9-jährigen Gratian zum dritten Augustus durch seinen Vater Valentinian | ||
| 368 - 369 | Kämpfe in Britannien | ||
| 374 - 375 | Donaukrieg Valentinians gegen die Quaden | ||
| 375 | Vorstoß der Hunnen gegen Westen; Tod Valentinians | ||
| 9. 8. 375 | Völkerschlacht von Adrianopel: Sieg der Westgoten über die Legionen des Valens; Valens stirbt | ||
| ab 379 | Theodosius I. d. Gr. wird Augustus des des Ostens | ||
| 383 | Tod Gratians durch einen Gegenkaiser, Tod des Gotenbischofs Ulfila | ||
| 383 - 392 | nominelle Herrschaft Valentinians II. im Westen, tatsächliche Macht in den Händen germanischer Heeresmeister (Bauto, Arbogastes) | ||
| 392 | Tod Valentinians II.: Arbogastes erhebt Flavius Eugenius zum Westaugustus | ||
| 394 | Sieg Theodosius I. über Eugenius und Arbogastes: Alleinherrschaft | ||
| 7. 1. 395 | Tod Theodosius I.: testamentarische Reichsteilung unter seine Söhne Honorius (Westen) und Arkadius (Osten) | ||
| 395 - 423 | nominelle Herrschaft des Honorius im Weströmischen Reich | ||
| 395 - 408 | tatsächliche Herrschaft des Vandalen Stilicho am Hof zu Mailand, später Ravenna | ||
| 395 - 396 | der Balkan wird von den Westgoten unter Alarich verwüstet | ||
| ab 400 | Ravenna ist Hauptstadt des Weströmischen Reichs | ||
| 401 | Übergang Alarichs nach Italien | ||
| 402 | unentschiedene Schlacht zwischen Alarich und dem weströmischen Heer bei Pollentia, Niederlage Alarichs bei Verona | ||
| 406 | Sueben, Alanen und Vandalen überschreiten den Rhein | ||
| 406 - 407 | Burgunder am Niederrhein, die Sagen um die Nibelungen entstehen | ||
| 407 - 413 | verschiedene Gegenkaiser in Gallien | ||
| 408 | Sturz und Tod Stilichos | ||
| 408 - 450 | Theodosius II. Kaiser im Oströmischen Reich | ||
| 410 | Rom wird von den Westgoten erobert, Alarich stirbt wenig später; Galla Placidia, die Schwester Kaiser Honorius', wird von den Goten entführt und mit Athaulf, dem Nachfolger Alarichs, verheiratet, später ans Reich zurückgegeben | ||
| 417 | Vermählung Galla Placidias mit dem Reichsfeldherrn Constantius | ||
| 420 | Das Großreich der Hunnen entsteht | ||
| 421 | Constantius (III.) wird zum Mitkaiser des Weströmischen Reichs erhoben, er stirbt im selben Jahr | ||
| 423 | Tod des Honorius | ||
| 424 - 455 | Valentinian III. (Sohn Galla Placidias und des Constantius) | ||
| 429 - 434 | Zug der Vandalen nach Nordafrika, Vandalenkriege | ||
| 436 | Vernichtung der Burgunder am Niederrhein durch den General Flavius Aetius | ||
| 439 | offizielle Anerkennung der Souveränität des Westgotenreichs in Aquitanien | ||
| 450 | Tod Galla Placidias | ||
| 451 | Völkerschlacht auf den Katalaunischen Feldern; strategischer Sieg des Aetius über den Hunnenkönig Attila | ||
| 452 - 453 | Zug Attilas gegen Italien, dortiger Tod | ||
| 454 | Sturz des Aetius | ||
| 455 | Kaiser Valentinian wird ermordet, Eroberung und Plünderung Roms durch die Vandalen unter König Gaiserich | ||
| 455 - 472 | Schattenkaiser im Weströmischen Reich unter dem Sueben Ricimer | ||
| ab 461 | weströmische Kaiser werden faktisch nur noch in Italien anerkannt | ||
| 472 | Tod Ricimers | ||
| 475 | Romulus Augustulus („das Kaiserlein“) ist letzter weströmischer Kaiser | ||
| 28. 8. 476 | Romulus wird abgesetzt; das aus Ostgermanen bestehende Heer in Italien ruft den Skiren Odoakar zu König von Italien aus: Ende des Weströmischen Reichs | ||
| 487 - 506 | Expansion des Frankenreichs unter König Chlodwig | ||
| 493 - 553 | Ostgoten beherrschen Italien | ||
| 527 - 565 | Oströmischer Kaiser Justinian Justinians Herrschaft markiert den Übergang zum Mittelalter bzw. den Übergang von römischer Tradition zu byzantinischer Regierung. |
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| 533 - 554 | Wiedergewinnung Nordafrikas, Italiens und Südspaniens | ||
| seit 568 | Eroberung Italiens durch die Langobarden | ||
| nach 636 | Arabisch-islamische Expansion | ||
Quelle: Judith Mathes
Zeittafel zur römischen Geschichte![]() Germanische Soldaten der römischen Armee 4. bis 5. Jh. n. Chr. Aus Peter Wilcox Die Feinde Roms Wir sind bemüht alle Quellen anzugeben, da aber viele Informationen auch aus dem Weltnetz stammen ist es nicht immer einfach diese zu recherchieren. Sollten Sie eine Urheberrechtsverletzung (Texte, Bilder etc.) vermuten oder diese Ihnen bekannt sein, so bitten wir Sie uns umgehend zu informieren, damit wir dies berücksichtigen und aufnehmen können. info(at)donauroemer.de Die Seite ist Teil eines Framesets zur Startseite geht es HIER |
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