Unser kleines Grüppchen

  Die römische Kaiserzeit 27 v. Chr. - 375 n. Chr.
Mit Caesar endet die Republik, mit seinem Adoptivsohn Gaius Octavianus, (*63 v. bis 14 n.Chr.), (Kaiser v. 27 v. bis 14 n.Chr.), dem späteren Augustus ("der Erhabene"), beginnt die Kaiserzeit. Zwar bleiben die republikanischen Formen bestehen, tatsächlich aber ist das römische Reich eine Monarchie. Unter Augustus erlebt Rom seine Blütezeit: Entfaltung der Kräfte nach innen und Sicherung der Grenzen (gegen die Germanen im Norden) stehen im Gleichgewicht. Unter den Nachfolgern (Tiberius, Nero) gerät die Herrschaft immer mehr in die Dekadenz. Mehr und mehr tritt das Private hervor und nimmt teilweise krankhaft Züge an.
Unter Konstantin dem Großen (306-337 n.Chr.) wird das Römische Reich in zwei Hälften geteilt. Hauptstadt wird für das Oströmische Reich Byzanz, Konstantinopel, das heutige Istanbul, genannt. 476 n.Chr. geht das Weströmische Reich mit Rom unter dem Ansturm germanischer Völker zugrunde.
Ende der Antike, 375–568 Völkerwanderungszeit und somit dürfte gegen 500 das frühe Mittelalter begonnen haben.