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Kastell Moos-Burgstall |
Auf
einem Sporn über der Isaraue lag das bis auf seine
Südostecke durch Isar-Hochwasser abgerissene Kastell
Moos-Burgstall, das ursprünglich zur Donau ausgerichtet war.
1978–1980 wurden das zweiperiodige Holztor im Zug einer
Rasensodenmauer sowie die Reste von zwei Mannschaftsbaracken
freigelegt. Es war unter Vespasian oder Titus angelegt
worden und blieb bis um 120 besetzt; es wurde nie in Stein
ausgebaut. Ziegelstempel deuten an, dass hier möglicherweise
die cohors III Thracum equitata civium Romanorum oder Teile
von ihr stationiert war, bevor sie nach Künzing verlegt
wurde. Das Lagerdorf hielt sich nach Abzug der Truppe und
wurde im 3. Jh. zerstört.
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Quelle:
http://www.limes-oesterreich.at
DER DONAULIMES IN BAYERNWolfgang
Czysz, Andrea Faber, Christof Flügel und C. Sebastian Sommer
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